Blogartikel von: Robin Volk – Personal & Business Coach
Warum so viele Menschen in Jobs bleiben, die sie längst hinter sich lassen wollen.
Montagmorgen. Der Wecker klingelt, der Körper steht auf, aber der Kopf bleibt liegen.
Das Gehalt stimmt, die Kolleg:innen sind freundlich, der Vertrag sicher.
Trotzdem ist da dieses leise Gefühl von „Das kann doch nicht alles sein.”
Ich begleite regelmäßig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen.
Sie merken, dass sie etwas verändern wollen und gleichzeitig spüren sie, wie stark die Angst davor ist.
Einer meiner Klienten sagte einmal:
„Ich weiß, dass ich das hier nicht mehr will, aber ich hab Angst, den Halt zu verlieren.”
Diese Angst ist kein Zeichen von Schwäche.
Sie zeigt, wie tief Sicherheit und Selbstwert in uns verknüpft sind.
Wir leben in einem System, das Stabilität belohnt, feste Gehälter, Routinen, Planbarkeit.
Aber innere Unzufriedenheit lässt sich nicht mit einem Arbeitsvertrag absichern.
Sie klopft leise, aber hartnäckig, besonders dann, wenn das Leben nicht mehr zu den eigenen Werten passt.
Ich erlebe häufig, dass dieser Punkt nicht plötzlich kommt.
Er wächst.
Er zeigt sich in Sonntagabenden mit Druck im Bauch, in Müdigkeit ohne körperliche Ursache oder im Gedanken: „Ich funktioniere, aber ich lebe nicht.”
Denn Stress kann nicht kommunizieren, er signalisiert das über den Körper
Der erste Schritt zur Veränderung ist selten eine Kündigung.
Meist ist es der Moment, in dem jemand ehrlich zu sich sagt:
„Ich halte das so nicht mehr aus.”
Ab da beginnt Bewegung.
Manchmal führt sie zu einem neuen Job, manchmal in die Selbstständigkeit und manchmal zu mehr Selbstbewusstsein.
Aber sie beginnt immer mit Klarheit.
“Mut bedeutet nicht, sofort alles zu verändern,
sondern endlich ehrlich hinzuschauen.”
Bei LuRoRa Connect begleiten wir Menschen, die spüren, dass „okay” nicht reicht und die bereit sind, aus Sicherheit echte Klarheit zu machen.

